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Alte Heizöltankanlagen: weiter nutzen oder austauschen?

Besitzer von Bestandsimmobilien mit einer Ölheizung stehen früher oder später vor der Frage, was mit dieser geschehen soll.

Hier die wichtigsten Antworten:

Entspricht die Tankanlage den aktuellen gesetzlichen Anforderungen?

Hauseigentümer sind für den sicheren Zustand ihrer Immobilie verantwortlich und haben somit auch die gesetzlichen Regelungen für den sicheren Betrieb der Heizölanlage einzuhalten. Um festzustellen, ob diese den aktuellen Anforderungen entspricht oder ob sie gegebenenfalls instandgesetzt oder nachgerüstet werden muss, sollte ein Fachbetrieb oder ein Sachverständiger zurate gezogen werden.

Muss eine alte Tankanlage grundsätzlich erneuert werden?

Wenn die Anlage in gutem Zustand ist und diese den gesetzlichen Anforderungen entspricht, kann sie natürlich grundsätzlich weiter genutzt werden.

Ausnahmen bilden Kunststofftanks, die vor 1987 hergestellt wurden. Diese verlieren über die lange Gebrauchszeit an Festigkeit und sollten ausgetauscht werden. Genauere Erläuterungen dazu finden Sie hier in der ausführlichen Information des TÜV Nord.

Im Falle von energetischen Sanierungsmaßnahmen, wie z.B. dem Austausch des Heizkessels oder der Hausdämmung, sinkt jedoch in der Regel der Energiebedarf. Dann kann es sinnvoll sein, die vorhandene Tankanlage gegen eine mit kleinerem Lagervolumen auszutauschen. Der frei werdende Platz kann folglich anderweitig genutzt werden.

Gibt es Fördergelder für die Sanierung der Tankanlage?

Wer den alten Heizöltank in einem Zuge mit der Heizungsanlage erneuert, kann für die Gesamtkosten Fördermittel der KfW-Förderbank beantragen. Private Vermieter können in der Regel die Kosten einer neuen Tankanlage (ebenso wie die Kosten für eine Heizungsmodernisierung) im Jahr der Anschaffung als Erhaltungsaufwand in der Einkommensteuererklärung geltend machen.

Quelle: www.zukunftsheizen.de/heizoeltank